Alle Sieben

Die sieben Türme Lübecks stehen hier im Mittelpunkt.

Eigentliches Wahrzeichen Lübecks sind die sieben Türme der Stadt. Erfahren Sie Geschichte und Geschichten um die sieben Türme, die natürlich von allen Seiten beleuchtet werden. Sehenswürdigkeiten pur.

Petri Kirche Lübeck

Lübeck, die Stadt der sieben Türme. Auf diesem Spaziergang geht es insbesondere um die fünf Kirchen, die mit ihren sieben Türmen so sehr das Lübecker Stadtbild prägen.

Dom, St. Marien, St. Jakobi, St. Petri, und die Aegidienkirche bringen Lübecks Geschichte auf ganz besondere Weise nahe. Anekdoten und Geschichten um Aufbau nach Stadtgründung, Wandlungen im Laufe der Zeit und Wiederaufbau nach dem Krieg zeigen die Bedeutung der Kirchen damals wie heute auf.

Je nach Wunsch bieten wir Ihnen auch spezielle Innenführungen an.

Hightlight

Bei einer Gewölbeführung in der St. Marienkirche werden Sie über steile Wendeltreppen, Holzstege und Leitern über die Gewölbe, durch die beiden Türme zum Glockenspiel und dem "großen Geläut", hinein in den Orgelstand der "großen Dietrich Buxtehude Orgel" geführt. Der Ausstieg auf den Dachreiter beschert einen besonderen Ausblick. Wissenwertes und bleibende Eindrücke sind bei der zweistündigen Führung garantiert.

INFOTHEK: Die sieben Türme Lübecks

Ein weithin sichtbares Zeichen für den Reichtum und die Position Lübecks vor und während der Hansezeit. Jeder, der in Lübeck wohnt, kennt das Gefühl, aus dem Urlaub nach Hause zu kommen und die prächtige Stadtsilhouette von weither zu erblicken. Dann weiß man: Jetzt bin ich zu Hause.

St. Marien ist die Kirche der Ratsherrn und mit der Doppelturmanlage mit einer Höhe von 125m weit aus dem Umland zu sehen. Sie gilt als das höchste Backsteingewölbe der Welt und als Vorbild für etwa 80 Kirche im gesamten Ostseeraum. Beim Bombenangriff 1942 ist die Marienkirche schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Dächer und Gewölbe sowie die Turmhelme sind eingestürzt. Der Wiederaufbau ist wurde schon 1959 abgeschlossen, lange vor allen anderen Kirchen.

Der Dom ist die Kirche des Bischoffs. Drei Jahre nach Stadtgründung wurde Lübeck Bischofssitz und Heinrich der Löwe legte 1173 den Grundstein zu dem gewaltigen Backsteinbau. Auch der Dom wurde 1942 schwer beschädigt. Hier wurden zuerst die Türme und Turmhelme erneuert, um die typische Stadtsilhouette wieder herzustellen. Die übrigen Gebäudeteile folgten später. Der Wiederaufbau erst 1982 abgeschlossen.

Die St.-Petri-Kirche ist die zweite Lübecker Marktkirche. Sie ist eine fünfschiffe Hallenkirche und bietet damit ein besonderes Raumgefühl im Innenraum. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie am schwersten, von allen Lübecker Stadtkirchen, zerstört und es dauerte bis 1987, bis sie vollständig wieder aufgebaut war. Da die Inneneinrichtung komplett zerstört war, werden heute keine Gottesdienste mehr abgehalten - die Kirche wird hauptsächlich als Kultur- und Veranstaltungsraum genutzt.

Die St.-Jakobi-Kirche ist die Kirche der Seefahrer. Sie wurde im Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen und ist daher von innen besonders schön, weil historisch. Die beiden wunderschönen großen Orgeln an der West- und Nordwand gehen auf das 15. Jahrhundert zurück. In einer Seitenkapelle liegt eines der Rettungsboote der Pamir, die 1957 in einem schweren Sturm südwestlich der Azoren mit 80 ihrer 86 Besatzungsmitglieder untergegangen ist. Seit 2007 ist diese Kapelle eine nationale Gedenkstätte für die zivile Seefahrt.

Die Aegidienkirche ist die kleinste und auch schlichteste der fünf Stadtkirchen. Sie ist die Kirche der Handwerker und mit einer Turmhöhe von 86m deutlich niedriger als die anderen Stadtkirchen. Wie die Jakobikirche ist sie von innen besonders schön, weil auch sie unbeschadet den Krieg überstanden hat. Einzig die Druckwelle einer Luftmine hat alle Fenster und damit die schönen Glasmalereien zerstört. Die Kirche ist reich an sehr schöner historischer Innenausstattung.

Eigentlich ist der Begriff "Sieben Türme" eine recht neue Formulierung, denn ursprünglich hatte Lübeck acht Türme. Die Kirche des Burgtorkloster, am nördlichen Stadteingang gelegen, machte wegen baulicher Mängel und statischer Probleme immer wieder große Schwierigkeiten und als 1818 der zweite Langhauspfeiler samt Gewölbe einstürzte, entschloss sich der Rat der Stadt, die schon nicht mehr in Betrieb befindliche Kirche abzureißen.

Auf älteren Darstellungen wird meist die östliche Stadtansicht gezeigt, erst ab dem 17. Jahrhundert setzte sich dann nach und nach die westliche Ansicht mit Holstentor durch.

Heute nutzen auch Firmen die Stadtansicht ganz oder teilweise als Firmenlogo, wie zum Beispiel die Schwartauer Werke und die Sparkasse zu Lübeck.

Leistungen und Preise

  • Abholservice am Treffpunkt Ihrer Wahl
  • geführter Altstadtrundgang
Anzahl / Art 2 Std. 3 Std.*
2 – 8 Pers. 86 € 133 €
9 – 16 Pers. 98 € 167 €
17 – 25 Pers. 106 € 198 €
Gewölbeführ. 6 € pro Pers.

* inkl. Eintritt für die Innenführung der Marienkirche